Rechtsanwalt und Verwaltungsrecht – Forum rund um das Verwaltungsrecht

Bundesverwaltungsgericht

Auf meiner Webseite unter

www.rechtsanwalt-und-verwaltungsrecht.de

bespreche ich verwaltungsrechtliche Fragestellungen.

Nachfolgend eine Auflistung der bisher erschienen Artikel:


  1. Abgabenrecht – Abgaben im Bereich der Verwaltungsgerichte
  2. Öffentliches Baurecht und Nachbarschutz
  3. Verwaltungsverfahrensrecht
  4. Allgemeines Verwaltungsrecht
  5. Besonderes Verwaltungsrecht
  6. Verwaltungsprozessrecht
  7. Zurückstellung schulpflichtiger Kinder gemäß § 35 Abs. 3 SchulG NRW
  8. Rundfunkgebühren und Geltung des VwVfG – Erstattung von Kosten des Rechtsanwaltes
  9. Vertretung durch einen Rechtsanwalt im Rahmen der Anhörung in Schulrechtsangelegenheiten
  10. Noch einmal zur Zweitwohnungssteuer – Zweitwohnung bei Studenten
  11. Zu beachtende Tilgungsfristen im Verkehrszentralregister bei Neuerteilung der Fahrerlaubnis nach Straftaten gemäß §§ 315 c, 316 StGB
  12. Empfehlung für die weiterführende Schulform gemäß § 11 Abs. 4 SchulG NRW
  13. Zur Ablehnung der Anerkennung einer im EU-Ausland erteilten Fahrerlaubnis gemäß § 28 Abs. 4 Nrn. 2 und 3 FeV
  14. Verjährung von Verwaltungskosten
  15. kein Anspruch auf Einrichtung eines Girokontos bei der Sparkasse für den Vertreter einer Abofalle
  16. Amtshaftungsansprüche gegenüber Gemeinden gemäß § 839 BGB i. V. m. Art. 34 GG
  17. Verkehrssicherungspflicht und Amtspflicht gemäß § 9 a StrWG
  18. Entziehung der Fahrerlaubnis und Bußgeldbescheid mit Fahrverbot – eine doppelte Strafe?
  19. Leistungsausschluss nach dem SGB II für Unionsbürger
  20. Das Verbot der Benachteiligung Behinderter im Bereich des Schulwesens
  21. Beratungsmaterialien zum Landeshundegesetz (LHundG) – eine kurze, kostenlose Kommentierung
  22. Irreführende Rechtsmittelbelehrung, Fehlen des Hinweises zur Niederschrift, §§ 58 Abs. 1, 70 VwGO
  23. Sozialrecht als besonderes Verwaltungsrecht
  24. Zu schulischen Ordnungsmaßnahmen gemäß § 53 SchulG – vom Verweis bis zur Entlassung
  25. Die Vernichtung erkennungsdienstlicher Unterlagen
  26. Punkte im Verkehrszentralregister (Urteile vom 25. September 2008 – BVerwG 3 C 3.07, 21.07 und 34.07) – Tatzeitprinzip
  27. Ordnungswidrigkeiten und Verjährung, §§ 31 ff. OWiG
  28. Nichtraucherschutz in Gaststätten und Diskotheken – BVerfG, Beschluss vom 30. Juli 2008 (1 BvR 3262/07, 1 BvR 402/08 und 1 BvR 906/08)
  29. Genehmigungspflicht für Ablagerungen auf einem Grundstück
  30. Ausbildungsförderung – Angehörigendarlehen, Anspruch auf Wohngeld und rechtsmissbräuchliche Vermögensverwendung
  31. Beamtenrecht – überzahlte Bezüge
  32. Zulässigkeit einer Zweitwohnungssteuer, Urteil des VG Düsseldorf vom 2. Februar 2009 (25 K 5977/08)
  33. Schulrecht – Anspruch auf Aufnahme eines Schülers in eine Gesamtschule
  34. zur Berechnung der Abwassergebühr – OVG Münster (9 A 3648/04)
  35. Fahrerlaubnis, Anordnung einer medizinisch-psychologischen-Untersuchung (MPU)
  36. Fahrerlaubnis, wann kann die Fahrerlaubnis nach Konsum von Cannabis entzogen werden?
  37. Rechtsanwaltsgebühren im Ordnungswidrigkeitenverfahren bzw. im Anhörungsverfahren
  38. Anhörung und Akteneinsicht im Ordnungswidrigkeitenverfahren
  39. erhöhte Hundesteuer für Kampfhunde
  40. Abfallrecht – Mindestvolumengröße von Restmüllbehältern
  41. Abfallrecht – Anschluss- und Benutzungszwang sowie Ahndung im Falle eines Verstoßes
  42. Zuverlässigkeit im Sinne des § 7 LHundG NRW
  43. Der Begriff des Verwaltungsaktes im Verwaltungsverfahren
  44. Anhörung und Akteneinsicht im Verwaltungsverfahren
  45. Die Anordnungsbefugnis der Behörden im LHundG – § 12 Abs. 1 LHundG
  46. Der Sachkundenachweis im LHundG NRW
  47. Zur Einstufung eines Hundes als gefährlicher Hund gemäß § 3 Abs. 3 Ziffer 3 LHundG
  48. Zur Wirksamkeit eines Verwaltungsaktes
  49. Bevollmächtigte und Beistände im Verwaltungsverfahren, § 14 VwVfG
  50. Elektronische Kommunikation im Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG)
  51. Amtspflichtverletzung gemäß § 839 BGB – zur Aufsichtspflicht von Lehrern
  52. Grunddienstbarkeit und Baulast für eine Zufahrt
  53. Zur Verletzung des Anhörungserfordernisses gemäß § 28 VwVfG
  54. Das Kostenrisiko des Beigeladenen im Verwaltungsprozess
  55. Verzicht und Verwirkung von baurechtlichen Nachbarrechten
  56. Beitragsverzicht als Verstoß gegen ein gesetzliches Verbot
  57. Schulrecht: freiwillige Wiederholung der Abschlussprüfung in der Sekundarstufe I
  58. Kommunalrecht
  59. Kosten des Rechtsanwalts nach erfolgreichem Einspruch im Bußgeldverfahren

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Kommentare (Fragen/Antworten)

  1. Liberalix :

    Hallo Herr Nippel,
    Ich habe eine interessante Fragestellung zur Befangenheit von Sachkundigen Bürgern.
    Bei der Ausschussberatung zur Herausnahme eines Bereiches aus einem bestehenden Landschaftsschutzgebiet trat bei uns in der Gemeinde die Frage auf, inwieweit ein Sachkundige Bürger sich als befangen erklären muss, da sein Vater in dem entsprechendem Bereich Ländereien besitzt.
    Zur Sache:
    Im Rahmen der Anpassung der Regionalplanung der Bezirksregierung beantragte die Gemeinde die entsprechenden Bereiche aus dem bestehenden Landschaftsschutzgebiet zu entlassen.
    Der Vater des Sachkundigen Bürgers besitzt einen Großteil der Flächen, die von dieser Maßnahme betroffen sind.
    In der Beratung wurde seitens des Bürgermeisters deutlich gemacht, dass die Herausnahme der Bereiche aus dem Landschaftsschutzgebiet in unmittelbarem Zusammenhang mit der Ausweisung neuer, zukünftiger Baugebiete zu sehen ist.
    Die Frage die sich in diesem Zusammenhang stellt ist, ob bereits die Maßnahme der Entlassung eines Bereiches aus dem Landschaftsschutzgebiet mit der Intention einer späteren Bebauung zu einem > unmittelbaren < Vorteil i.S.d. § 31 GO NRW führt.
    Die Abstimmung des Sachkundigen Bürgers hatte im Übrigen unmittelbaren Einfluss auf das Abstimmungsergebnis.
    Für eine Einschätzung wäre ich Ihnen sehr dankbar

    • Bitte geben Sie mir noch etwas Zeit!

    • Hallo Liberalix,

      es könnte durchaus ein Sachverhalt vorliegen, der die Annahme eines Ausschließungsgrundes gemäß § 31 Abs. 1 Nr. 2 GO NRW rechtfertigt:

      § 31 GO NRW Ausschließungsgründe

      (1) Der zu ehrenamtlicher Tätigkeit oder in ein Ehrenamt Berufene darf weder beratend noch entscheidend mitwirken, wenn die Entscheidung einer Angelegenheit

      1. ihm selbst,
      2. einem seiner Angehörigen,
      3. einer von ihm kraft Gesetzes oder kraft Vollmacht vertretenen natürlichen oder juristischen Person

      einen unmittelbaren Vorteil oder Nachteil bringen kann. Unmittelbar ist der Vorteil oder Nachteil, wenn die Entscheidung eine natürliche oder juristische Person direkt berührt.

      Bitte haben Sie aber Verständnis dafür, dass ich ohne genaue Kenntnisse des Sachverhalts hier keine Prognose wagen will … In der Rechtsprechung liegt zu dem Tatbestand des § 31 Abs. 1 S. 2 GO NRW – wann liegt ein „unmittelbarer Vorteil“ vor – eine umfangreiche Kasuistik vor. Der Sachverhalt müsste genau betrachtet und dann bewertet werden.

      Grüße
      Sönke Nippel

      • Liberalix :

        Hallo Herr Nippel,
        Ich möchte Ihnen eine kurze Rückmeldung zu dem von mir geschilderten Fall geben.
        Nach Prüfung der Rechtslage durch die Verwaltung wurde festgestellt, dass in der Sache tatsächlich eine Befangenheit des skB vorgelegen hat. Der Beschluss ist damit rechtswidrig. Aufgrund des Abstimmungsergebnisses (8:5) ist er jedoch heilbar, was in einer neu angesetzten Sindersitzung des Ausschusses nunmehr geschehen soll.
        Vielen Dank für ihre Einschätzung und viele Grüße
        Liberalix

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